DGN-Kongress

Ihr seid Medizinstudierende, PJler oder Assistenzärzte und habt Interesse, am größten Nachwuchsforum für Neurologie teilzunehmen? Dann findet ihr weitere Details zum Programm der Jungen Neurologen und das gesamte Kongressprogramm auf www.dgnkongress.org.

Dirigent Christoph Altstaedt leitet das Neurologenorchester. (c) Ben Ealovega

22. März 2017 – Anlässlich des 90. DGN-Kongresses in der Musikstadt Leipzig gründen wir derzeit das Deutsche Neurologenorchester. Wir laden musikbegeisterte Kolleginnen und Kollegen herzlich ein, mitzuspielen. Insbesondere für junge Neurologen kann dies als zusätzliches Netzwerk dienen, um sich beim Ausüben eines gemeinsamen Hobbies mit Kollegen auszutauschen und Kontakte zu knüpfen.

Alle Informationen zu diesem Projekt finden Sie hier.

Für Fragen stehe ich Ihnen sehr gerne zur Verfügung!

Viele Grüße aus Leipzig
Muriel Stoppe

12. Oktober 2016 Wissenschaftlich interessierte Studenten und junge Ärzte trafen sich während des DGN-Kongresses zur Diskussion mit Prof. Dr. Hans-Christoph Diener und Prof. Dr. Ulrich Dirnagl im Seminar „Forschung in der Neurologie morgen“.

Prof. Diener gab den jungen Neurologen viele praktische Tipps für den Bereich der klinischen Forschung. Neben fundierten Kenntnissen der Statistik betonte der Redner auch die Wichtigkeit eines Auslandsaufenthaltes, um nicht nur Kontakte für zukünftige multizentrische Studien zu knüpfen sondern auch eine neue Arbeits- und Lebensweise kennenzulernen. Interessant seien auch Clinical-scientist-Programme, die es mittlerweile an mehreren Universitätskliniken gibt, und die eine strukturierte Ausbildung zum klinischen Forscher ermöglichen.

Prof. Dirnagl beleuchtete die Frage „Welche Forschung wollen wir fördern? Welche Forschung bringt die Neurologie voran?“ von einer ganz anderen Seite. Aufbauend auf den konkreten Tipps für die Wissenschaftswelt von heute von Prof. Diener führte er die Teilnehmer in die Welt einer scientific utopia und diskutierte, ob die Mechanismen der Bewertung, Förderung und Verwaltung der Wissenschaft heute die besten aller möglichen Welten darstellt. Die folgende angeregte Diskussion mit den jungen Neurologen verdeutlichte Probleme und Hürden in dem heutigen System der Wissenschaftsorganisation gerade für junge Wissenschaftler, zeigte aber auch mögliche Lösungen und Beispiele gelungener Vereinbarkeit von Klinik und Forschung auf.

Von Xenia Kobeleva und Samuel Knauß

(c) DGN/Rosenthal

12. Oktober 2016 – Assistenzärzte erleben während der  ersten Monate ihres praktischen Berufslebens eine Diskrepanz zwischen ihrer studentischen universitären Ausbildung  und der nun geforderten klinischen Tätigkeit. Nicht selten mündet dieses Erleben in einem sogenannten „Praxisschock“. Hierbei werden im klinischen Alltag praktisches Wissen und Fähigkeiten benötigt, die nicht oder nur sehr eingeschränkt im Medizinstudium vermittelt wurden.

Um diese Lücke zu schließen und den potentiellen Praxisschock abzumildern, entwickelten die jungen Neurologen  ein neues Kurs-Format innerhalb der Fortbildungsakademie der Deutschen Gesellschaft für Neurologie (DGN), in dem klinisch relevantes Wissen, aktuelle Studienergebnisse sowie Handlungsroutinen vermittelt werden.

Im Rahmen der Fortbildungsakademie der DGN fand während des 89. Jahreskongresses der DGN in Mannheim nun erstmals ein Halbtags-Kurs mit dem Titel „Fit für die Stroke Unit: Ischämischer Schlaganfall“ unter dem Vorsitz der Jungen Neurologen sowie dem bekannten Schlaganfallexperten Prof. Werner Hacke statt. In fünf Vorträgen präsentierten zwei klinisch erfahrene Vertreter der Jungen Neurologen und drei namhafte Schlaganfall-Spezialisten das Konzept und die Studienlage der Stroke Unit-Behandlung, die Akutdiagnostik und  -therapie des ischämischen Schlaganfalls, die Sekundärprophylaxe sowie Komplikationen und die Organisation der Rehabilitation nach Schlaganfall.

Der gut besuchte Kurs wurde von den Teilnehmern – größtenteils Assistenzärzte im 1. und 2. Weiterbildungsjahr –  als sehr positiv bewertet. Zahlreiche Teilnehmer nutzten während und nach dem Kurs die Gelegenheit aktiv zu diskutieren.

Für die nächsten Jahre ist die Fortführung des Formats auf dem Jahreskongress der DGN mit unterschiedlichen Themen fest eingeplant. So wird es 2017 einen Kurs „Fit für die Epileptologie: Fokale Epilepsien“ geben.

Von Anselm Angermaier

(c) DGN/Rosenthal

20. Mai 2016 – Die Jungen Neurologen möchten euch für diesen September zu einer ganz besonderen Veranstaltung auf der DGN-Tagung in Mannheim einladen. Es geht um das Seminar „Meet the expert“ am Freitag den 23. September, das wir zum ersten Mal anbieten.

DGN-Kongress 2016

15. März 2016 – Wie jedes Jahr organisieren die Jungen Neurologen auch auf dem kommenden DGN-Kongress in Mannheim vom 21. bis 24. September ein eigenes Vortrags- und Workshop-Programm rund um Beruf und Karriere in Klinik und Forschung für Medizinstudierende, PJler und Assistenzärzte. Bewährte Formate sind etwa der Kongress-Guide, die JuNo-Postersession, das Treffen der Generationen und die Veranstaltung State of the Art. Im „Social Club“ am Mittwochabend können wertvolle Kontakte geknüpft und ausgebaut werden. Auf www.dgnkongress.org steht das gesamte Programm der Jungen Neurologen zur Verfügung und wird laufend aktualisiert.

Wir freuen uns darauf, euch in Mannheim wiederzusehen oder kennenzulernen!

Zum Kongressprogramm der Jungen Neurologen

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