Die Teilnehmer der Clinical Summer School 2014

22. April 2014 – Das Konzept der Clinical Summer Schools bewährt sich. Das zeigte die nun schon dritte Veranstaltung im Februar dieses Jahres. Federführend organisiert hatte sie wieder Prof. Henning Henningsen aus Lüneburg. Als Dozenten waren vier weitere Chefärzte beteiligt: Prof. Franz Blaes (Gummersbach), Prof. Wolfgang Heide (Celle) und Prof. Peter Vieregge (Lemgo) sowie PD Dr. Andreas Wellner (Meppen). Die Veranstaltung war mit 24 Teilnehmern wieder voll ausgebucht.

 
Sie fand an den Tagen eins bis drei in dem bewährten schönen Ambiente der Jugendherberge Lüneburg statt. In Kurzreferaten, Übersichtsvorträgen und Falldiskussionen gaben die Referenten einen praxisorientierten Einblick in die klinische Neurologie und stellten die verschiedenen faszinierenden Facetten dieses Faches heraus: von der Faszination am Gehirn über aktuelle neurowissenschaftliche Themen wie „Geschlechtsdifferenzierung des Gehirns“, „Multitasking“ und „visuelle Täuschungen“. Videobasierte Kasuistiken und systematische Darstellungen der wichtigsten neurologischen Themen wie Schlaganfall, interventionelle Neuroradiologie, Demenz, MS, Schwindel, Bewegungsstörungen, neuromuskuläre Erkrankungen u.a. gaben einen Überblick über das Fach.

Die Tage wurden intensiv genutzt für lebhafte Diskussionen zwischen Dozenten und Studenten – bei den gemeinsamen Mahlzeiten und auch beim gemeinsamen Abendessen im historischen Braurestaurant Mälzer in der Lüneburger Altstadt.

Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer hatten überwiegend schon den Neurologie-Kurs hinter sich gebracht oder befanden sich im Praktischen Jahr. Etwa die Hälfte hatte sich bereits für eine Weiterbildung in der Neurologie entschieden, einige andere wurden durch die Veranstaltung dazu motiviert. An den Tagen 4 und 5 hatten die Studentinnen und Studenten Gelegenheit zu intensivem Bedside-Teaching und praktischen Kursen in den einzelnen Kliniken. Sie zeigten auch hier hohe Motivation und großes persönliches Interesse an den einzelnen neurologischen Patienten und Krankheitsbildern sowie bereits recht gute Kompetenzen bei systematischem neurologischen Denken und Handeln. Das Echo der Teilnehmerinnen und Teilnehmer in den Evaluationsbögen war überwältigend positiv.


Prof. Dr. med. Wolfgang Heide, Celle

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