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14. Oktober 2014 – Die Jungen Neurologen engagieren sich jetzt auch im Bündnis Junge Ärzte (BJÄ). „Darin haben sich Nachwuchsorganisationen verschiedener Fachrichtungen zusammengeschlossen, um die Arbeitsbedingungen für Ärzte und letztlich die Patientenversorgung zu verbessern“, erläutert die JuNo-Sprecherin Dr. Christiana Ossig.


Das Bündnis hat angekündigt, die Interessen der jungen Ärzte gesundheitspolitisch aktiv zu vertreten. „Gemeinsam ist uns allen die Sorge, dass in naher Zukunft die Versorgungsqualität und die Menschlichkeit in den deutschen Kliniken unter der zunehmenden Arbeitsverdichtung leiden wird“, so Anne-Sophie Biesalski aus der JuNo-Kerngruppe. Zusammen mit Christiana Ossig vertritt sie die Neurologen in dem neuen Bündnis.

Das BJÄ hat sich im November 2013 gegründet. Nach der Aufbauphase liegt jetzt ein erstes Positionspapier vor. „Pflegepersonal und die Ärzteschaft müssen in gleicher Zeit stetig mehr leisten. Es kommt zwangsläufig zu einer sich zuspitzenden Arbeitsverdichtung“, heißt es dort. Für die wichtigsten ärztliche Aufgaben wie das persönliche Gespräch, Anteilnahme und menschliche Zuwendung bleibe unter den zunehmenden ökonomischen Zwängen immer weniger Zeit. Außerdem bleibt immer weniger Raum für die Weiterbildung der Ärztinnen und Ärzte: „Dies wird sich in den nächsten 10-20 Jahren in einem drastischen Qualitätsrückgang bemerkbar machen“, warnt das Bündnis in seinem Positionspapier.

Positionspapier des BJÄ (PDF zum Download)

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