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22. April 2016 – Ende Januar ist der Schweizer Neurologe Prof. Marco Mumenthaler verstorben. Der Universitätsrektor und Fachbuchautor hat die JuNos auch aus seinem Ruhestand heraus intensiv unterstützt und Kasuistiken für die Aus- und Fortbildung junger Neurologen erarbeitet – war er doch überzeugt, dass man aus realen, praxisbezogenen Krankheitsfällen am nachhaltigsten lernen könne – wie z.B. in der Neurologie-Kopfnuss.

Die Jungen Neurologen bedauern den Tod von Prof. Mumenthaler zutiefst.

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13. Mai 2016 – Die Eva und Helmer Lehmann-Stiftung möchte junge Mediziner auf ihrem Weg in die Wissenschaft unterstützen und so die Forschung zu Multipler Sklerose voranbringen. Nach wie vor sind die Ursachen der Erkrankung und auch mögliche Heilungsansätze nicht entdeckt. Um dies zu ändern und innovative Ideen zu fördern, vergeben die Deutsche Gesellschaft für Neurologie (DGN) und das Krankheitsbezogene Kompetenznetz Multiple Sklerose (KKNMS) zum dritten Mal den Multiple Sklerose Preis der Eva und Helmer Lehmann-Stiftung. Der mit 5.000 Euro dotierte Forschungspreis wird zum dritten Mal ausgeschrieben. Bewerbungen bis 15. Juli 2016 möglich.

Zur Ausschreibung

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16. März 2016 – Erstmals veranstaltet die Deutsche Gesellschaft für Neurologie in Kooperation mit dem Science Slam-Veranstalter Luups aus Berlin im Rahmen des Kongresses einen Science Slam – sowohl für Fachbesucher des Kongresses in Mannheim als auch für interessierte Laien aus der Region. Geplant sind spannende Fakten über die Neurologie und den Alltag von Neurologen, über hochkomplexe, aber unterhaltend servierte Forschungsarbeiten oder neurowissenschaftliche Experimente, die live miterlebt werden können. Die Veranstaltung findet am Freitag, den 23. September, um 19:30 Uhr direkt neben dem Kongresszentrum Rosengarten im Dorint-Kongresshotel Mannheim statt.

Neurowissenschaftler und Neurologen werden erstmals ihre Forschungsprojekte oder Themen aus dem beruflichen Alltag in kurzen, 10-minütigen Präsentationen auf die Bühne bringen. Am Ende prämiert das Publikum den besten „Slammer“ – denjenigen, der sein Thema besonders verständlich, unterhaltsam, spannend oder witzig vermitteln konnte.

Es lohnt sich also, den Freitagabend in Mannheim einzuplanen!

Die ausgewählten Bewerber lernen in einem kostenlosen professionellen Präsentations-Coaching-Workshop mit professionellen Slammern, ihr Thema spannend und kurzweilig vor einem Laien-Publikum auf die Bühne zu bringen. Am Tag des Auftritts werden sie zusätzlich mit einem Stage-Training optimal auf ihren Auftritt vorbereitet. Interessierte Neurologen, Neurowissenschaftler, Weiterbildungsassistenten und alle im Fachbereich der Neurologie Tätigen können sich bis 23. Mai 2016 bewerben – bitte mit Namen/Kontakt, Lebenslauf, Thema und Kurzbeschreibung Ihrer Präsentation, schriftlich oder gerne auch als kurzes Video an: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

Deine Ansprechpartnerin: Julia Abele
Tel.: 089 4614860

www.dgnkongress.org

22. Februar 2016 – Die wissenschaftliche Mitarbeiterin der Klinik für Neurologie des Universitätsklinikums Halle (Saale), Dr. Diana Lehmann, hat ein Forschungsstipendium über 12 Monate von der Europäischen Akademie für Neurologie (EAN) zugesprochen bekommen.

Das EAN-Forschungsstipendium wird einmal jährlich an nur vier europäische Nachwuchswissenschaftler verliehen, sie ist dabei aktuell die einzige aus Deutschland. Weitere Stipendien gingen in die Schweiz, nach Italien und nach Österreich.

"Es ist eine schöne Herausforderung und auch eine Ehre", sagt Dr. Diana Lehmann. Newcastle upon Tyne ist dabei für sie kein unbekannter Ort: Schon zwei Mal sei sie dort gewesen. "Ich freue mich darauf, nochmal für ein Jahr die klinische gegen Forschungsarbeit zu tauschen", so die Ärztin.

Dr. Lehmann wird im Rahmen dieses Stipendiums ab April 2016 in Newcastle upon Tyne (Großbritannien) arbeiten. In dem Projekt unter der Leitung von Professor Doug Turnbull (Newcastle upon Tyne) und Professor Stephan Zierz (Halle) sollen Muskelproben von Patienten mit Mitochondriopathien, also Erkrankungen die Mitochondrien betreffend, mit multipen Deletionen der mitochondrialen DNA aufgrund verschiedener Defekte der nukleären DNA sowohl molekulargenetisch als auch immunhistochemisch weiter untersucht werden. Ziel ist das bessere Verständnis des Zusammenhangs zwischen genotypischen und phänotypischen Veränderungen. Eine histologische Untersuchung gebe Aufschluss darüber, ob eine Veränderung in die genetische Richtung geht. Manchmal entdecke man dabei auch Mutationen, die noch nicht beschrieben worden seien, so Dr. Lehmann.

Mit dieser Forschungstätigkeit wird die bestehende Kooperation zwischen der Neurologischen Universitätsklinik Halle mit dem Wellcome Trust Centre for Mitochondrial Research der Universität Newcastle weiter vertieft.

Dr. Lehmann wurde im Sommer 2015 bereits von der Deutschen Gesellschaft für Muskelkranke (DGM) mit dem Juniorpreis für ihre Dissertation zum Thema "Biochemische Charakterisierung der Carnitin-Palmitoyltransferase II bei muskulärem CPT II-Mangel" ausgezeichnet. Ihre Vorarbeiten zu mitochondrialen Myopathien wurden zudem auf den Kongressen der Deutschen Gesellschaft für Neurologie (DGN) in den Jahren 2014 und 2015 jeweils mit einem Posterpreis ausgezeichnet.

Für weitere Informationen wenden Sie sich bitte an die Universitäts- und Poliklinik für Neurologie, Prof. Stephan Zierz,
Tel.: 0345 557 2858 oder per Mail an Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!.

15. Februar 2016 – Die DMKG lädt junge Kopfschmerzforscher und -behandler zum Netzwerktreffen vom 2. bis 5. Juni 2016 nach Königstein im Taunus ein. Die Kosten für Anreise und Unterkunft werden wieder bis auf einen Eigenanteil von 50 € von der DMKG übernommen. Bis 28. Februar 2016 können sich Studierende und Ärzte anmelden und ihre Vorträge skizzieren.

Zum Programmflyer (PDF zum Download)

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