22. Februar 2016 – Die wissenschaftliche Mitarbeiterin der Klinik für Neurologie des Universitätsklinikums Halle (Saale), Dr. Diana Lehmann, hat ein Forschungsstipendium über 12 Monate von der Europäischen Akademie für Neurologie (EAN) zugesprochen bekommen.

Das EAN-Forschungsstipendium wird einmal jährlich an nur vier europäische Nachwuchswissenschaftler verliehen, sie ist dabei aktuell die einzige aus Deutschland. Weitere Stipendien gingen in die Schweiz, nach Italien und nach Österreich.

"Es ist eine schöne Herausforderung und auch eine Ehre", sagt Dr. Diana Lehmann. Newcastle upon Tyne ist dabei für sie kein unbekannter Ort: Schon zwei Mal sei sie dort gewesen. "Ich freue mich darauf, nochmal für ein Jahr die klinische gegen Forschungsarbeit zu tauschen", so die Ärztin.

Dr. Lehmann wird im Rahmen dieses Stipendiums ab April 2016 in Newcastle upon Tyne (Großbritannien) arbeiten. In dem Projekt unter der Leitung von Professor Doug Turnbull (Newcastle upon Tyne) und Professor Stephan Zierz (Halle) sollen Muskelproben von Patienten mit Mitochondriopathien, also Erkrankungen die Mitochondrien betreffend, mit multipen Deletionen der mitochondrialen DNA aufgrund verschiedener Defekte der nukleären DNA sowohl molekulargenetisch als auch immunhistochemisch weiter untersucht werden. Ziel ist das bessere Verständnis des Zusammenhangs zwischen genotypischen und phänotypischen Veränderungen. Eine histologische Untersuchung gebe Aufschluss darüber, ob eine Veränderung in die genetische Richtung geht. Manchmal entdecke man dabei auch Mutationen, die noch nicht beschrieben worden seien, so Dr. Lehmann.

Mit dieser Forschungstätigkeit wird die bestehende Kooperation zwischen der Neurologischen Universitätsklinik Halle mit dem Wellcome Trust Centre for Mitochondrial Research der Universität Newcastle weiter vertieft.

Dr. Lehmann wurde im Sommer 2015 bereits von der Deutschen Gesellschaft für Muskelkranke (DGM) mit dem Juniorpreis für ihre Dissertation zum Thema "Biochemische Charakterisierung der Carnitin-Palmitoyltransferase II bei muskulärem CPT II-Mangel" ausgezeichnet. Ihre Vorarbeiten zu mitochondrialen Myopathien wurden zudem auf den Kongressen der Deutschen Gesellschaft für Neurologie (DGN) in den Jahren 2014 und 2015 jeweils mit einem Posterpreis ausgezeichnet.

Für weitere Informationen wenden Sie sich bitte an die Universitäts- und Poliklinik für Neurologie, Prof. Stephan Zierz,
Tel.: 0345 557 2858 oder per Mail an Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!.

15. Februar 2016 – Die DMKG lädt junge Kopfschmerzforscher und -behandler zum Netzwerktreffen vom 2. bis 5. Juni 2016 nach Königstein im Taunus ein. Die Kosten für Anreise und Unterkunft werden wieder bis auf einen Eigenanteil von 50 € von der DMKG übernommen. Bis 28. Februar 2016 können sich Studierende und Ärzte anmelden und ihre Vorträge skizzieren.

Zum Programmflyer (PDF zum Download)

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Heinrich Pette, 1887-1964, (c) mit freundlicher Genehmigung des Heinrich-Pette-Instituts (www.hpi-hamburg.de)

8. Februar 2016 – Die Deutsche Gesellschaft für Neurologie prämiert mit 10.000 Euro wissenschaftliche Arbeiten, die sich mit Pathogenese, Diagnostik und Therapie oder der pathologischen Anatomie der Krankheiten des Nervensystems befassen. Bis 31. März 2016 können deutsche neurologische Lehrstuhlinhaber ihre Kandidaten im Alter von unter 40 Jahren vorschlagen.

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25. Januar 2016 – „Entwicklung und Vulnerabilität des Zentralnervensystems“ lautet das neue interdisziplinäre Postgraduiertenkolleg der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) an der Friedrich-Alexander-Universität (FAU) Erlangen-Nürnberg. Das Programm setzt an der Schnittstelle zwischen Grundlagenforschung und Klinik an.

DPG-Forschungs-Förderung

11. Dezember 2015 – Die Deutsche Parkinson Gesellschaft (DPG) schreibt zum ersten Mal eine Förderung von Forschungsprojekten speziell für Nachwuchswissenschaftler aus. Für vier Forschungsprojekte werden einmalig je 25.000 EUR zur Verfügung gestellt. Bis 01.03.2016 können sich Wissenschaftler bis 40 Jahren bewerben, die im Bereich Parkinson-Syndrom und ähnliche Erkrankungen zu klinischen und grundlagenorientierten Themen forschen.

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