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3. Juni 2014 – „Erasmus+" – so heißt das neue Austauschprogramm der Europäischen Union (EU) für Studierende, Schüler und Auszubildende. Es soll in den kommenden sieben Jahren rund 600.000 Deutschen einen Aufenthalt im Ausland ermöglichen


Für „Erasmus+" stellt die EU zwischen 2014 und 2020 14,7 Milliarden Euro bereit, das sind 40 Prozent mehr als in der bisherigen Finanzperiode. Das bisherige Programm „Erasmus" für Studierende, „Leonardo da Vinci" für Auszubildende und „Comenius" für Schüler werden im neuen Programm zusammengeführt. Deutschland erhält 2014 knapp 165 Millionen Euro an Fördermitteln: Das sind elf Prozent mehr als 2013. Die Fördersumme für Deutschland soll sich bis 2020 Jahr für Jahr erhöhen.

Von Erasmus+ werden schätzungsweise 2 Millionen Studierende in Europa profitieren, sie erhalten Stipendien für ein Studium oder eine Fortbildung im Ausland, 450.000 Praktika können finanziell gefördert werden.

In Deutschland werden vier sogenannte Nationale Agenturen „Erasmus+" umsetzen. „Wir haben es uns gemeinsam zum Ziel gesetzt, die Chancen und Möglichkeiten des neuen Programms für Sie verständlich und serviceorientiert nutzbar zu machen", hieß es aus den Servicestellen. Studierende finden dort Ansprechpartner, wenn es um Beratung, Antragstellung und Unterstützung für ihre europäischen Projekte geht.

Nationale Agenturen zur Organisation eines Auslandsaufenthaltes mit Erasmus+:
http://ec.europa.eu/programmes/erasmus-plus/tools/national-agencies/

 

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