Anne-Sophie Biesalski

Wie sind Sie zu den Jungen Neurologen gestoßen?

Das erste Mal bin ich bei der Neurowoche 2010 im Mannheimer Rosengarten auf die Jungen Neurologen aufmerksam geworden und habe auch ihre Veranstaltungen besucht. Ich war schon damals begeistert von der Neurologie und habe mich – schon als Studentin – persönlich angesprochen gefühlt.


Was ist das Besondere an den Jungen Neurologen?

Ich habe selten in einem Team mit so hoher intrinsischer Motivation gearbeitet: Bei den Treffen des Kernteams arbeiten wir sehr zielorientiert und finden schnell einen Konsens. Unsere Projekte kommen deshalb schnell voran und neue Ideen lassen sich umsetzen. Besonders schätze ich auch die vertrauensvolle Unterstützung der DGN: Jedes Teammitglied kann sich einbringen, wird zur selbstständigen Arbeit motiviert und bestmöglich unterstützt. Die Koordination durch Dr. Arne Hillienhof sowie der Rückhalt der DGN sind einmalig!
Außerdem mag ich den Kontakt zu allen Interessierten, z.B. den Stipendiaten beim jährlichen Kongress oder den Studierenden aus dem Hochschulnetz. Sie sorgen für frische Ideen und geben uns ein direktes Feedback für unsere Arbeit.

Was sind die wichtigsten Projekte der JuNos?

Zu den besonders wichtigen Projekten gehören für mich die regelmäßig stattfindenden Summer Schools und unser vielfältiges Programm beim jährlichen Kongress der DGN. Daneben schätze ich besonders das Mentorenprogramm und das Angebot „Dein Tag in der Neurologie“, bei dem Studierende deutschlandweit einen Tag lang Einblick in die klinische Arbeit in der Neurologie bekommen. Daneben sei natürlich unsere Homepage erwähnt: Mit Features wie dem Journal Club machen wir schon ein außergewöhnliches Angebot.

Was sind Ihre Projekte für die kommenden zwei Jahre?

Ich wünsche mir, dass sich auch die jungen Kolleginnen und Kollegen, die bereits in der Neurologie arbeiten, von uns angesprochen fühlen. Einige erste Schritte sind hier bereits getan: Auf dem DGN-Kongress 2016 in Mannheim werden die Jungen Neurologen erstmals eine Veranstaltung in Zusammenarbeit mit der Fortbildungsakademie anbieten – sie soll sich gezielt an Weiterbildungsassistenten zu Beginn der klinischen Ausbildung wenden.
Vor diesem Hintergrund liegt mir außerdem am Herzen, die neurologische Weiterbildung flächendeckend zu evaluieren, um Grenzen, aber auch Chancen aufzuzeigen.
Daneben vernetzen sich die Jungen Neurologen aktiv mit anderen Fachgruppierungen. Dazu gehört die Zusammenarbeit mit den Europäischen Jungen Neurologen oder dem Bündnis Junger Ärzte.

 

Anne-Sophie Biesalski:

  • Schulzeit und Abitur in Süddeutschland

  • Medizinstudium im Modellstudiengang an der Universität Witten/Herdecke (UW/H)

  • Promotion zum Thema "Lehre in der Neurologie"

  • 2013 – 2016 Assistenzärztin am Helios Klinikum Wuppertal

  • Seit 2014 Lehrauftrag im Bereich klinische Neurologie an der Universität Witten/Herdecke, u.a. Arbeit am Projekt „Neurologie-Podcasts“ mit Wittener Studierenden

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