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Selbstbewusst und flexibel (c) fotolia

„Die jungen angehenden Ärztinnen und Ärzte wissen, dass ihre Arbeit gefragt ist. Sie haben das Privileg, sich später aussuchen zu können, ob sie in einer Klinik oder in einer Praxis arbeiten. Sie sind selbstbewusst und flexibel.“ Das ist das Fazit einer Befragung von fast 12 000 Medizinstudierenden aus Deutschland. Initiiert hat sie die Kassenärztliche Bundesvereinigung KBV. Die Umfrage belegt, welche Tätigkeiten Deutschlands Nachwuchsärzte anstreben: Die Bereitschaft für eine Niederlassung als Hausarzt ist relativ gering. Nur 38 Prozent der nächsten Medizinergeneration können sich dies vorstellen. Attraktiver ist hingegen eine Niederlassung als Facharzt. 75 Prozent der Studenten gaben an, sich vorstellen zu können, später eine eigene Praxis zu eröffnen.


In der Umfrage gaben 96 Prozent der Studierenden an, dass sie sich eine bessere Vereinbarkeit von Beruf und Familie wünschen. Später in einer ländlichen Region zu arbeiten, können sich die wenigsten vorstellen. Die Ergebnisse zeigen, dass die Honorierung der Leistungen den Studierenden zwar wichtig ist. Andere Maßstäbe spielen aber eine größere Rolle, zum Beispiel ausreichend Zeit für Familie und persönliche Interessen.

Das „Berufsmonitoring Medizinstudenten“ erfolgte im Sommersemester 2010. 64 Prozent der Befragten waren weiblich, 36 Prozent männlich. Das spiegelt die Anteile der Studierenden im Fach Medizin insgesamt wider. Der Fragebogen umfasste 30 Punkte, zu denen die Studenten Stellung bezogen. Die Befragung soll in zwei Jahren wiederholt werden.

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