/*
Samuel Knauss

Beim Kongress in Stuttgart hat Dr. Samuel Knauß als neuer Sprecher der Jungen Neurologen den Staffelstab von Dr. Sophie Aschenberg übernommen. Wir sprachen mit ihm über seine Motivation und Ziele, die er sich für seine Amtszeit gesetzt hat.

 

 

 

 

 

Was fasziniert Sie an der Neurologie?

Die Neurologie ist ein Fach mit einer ungeheuren Bandbreite und Vielseitigkeit. Von der Neuroimmunologie und Genetik seltener Muskelerkrankungen bis hin zur Intensivneurologie und akuter Schlaganfallbehandlung. Die Neurologie bietet detektivische Knobelaufgaben, bei denen man nur durch systematisches Kombinieren auf die Diagnose kommt und Situationen in denen schnelles Handeln und Improvisation verlangt ist. Die Neurologie hat sich in den letzten 20 Jahren stark weiterentwickelt und ist eines der dynamischsten Fächer in der Medizin. Wir verstehen heute Krankheitsentitäten, von denen wir vor 10 bis 15 Jahren nicht einmal wussten, dass es sie gibt. Es bewegt sich etwas!

 

Wie haben Sie die JuNos kennengelernt und was schätzen Sie an der JuNo-Arbeit?

Ich bin 2013 durch die damalige Sprecherin Christiana, die wie ich an der Charité in Berlin tätig ist, zu den Jungen Neurologen gekommen. Ich war als Student an der Organisation eines „Neurowochenendes“ für Studierende an unserer Uni beteiligt und so kamen wir ins Gespräch.

 

Welche Projekte haben Sie bei den JuNos bislang betreut?

Das Schöne an der Arbeit mit den Jungen Neurologen ist, dass man zu verschiedenen Projekten und Arbeitsgruppen beitragen kann. Zusammen mit Kollegen habe ich vor allem die Weiterentwicklung unseres Studierenden Hochschulnetzwerks und die wissenschaftlich orientierten Programmbeiträge der Jungen Neurologen beim DGN Kongress betreut.

 

Nachwuchsarbeit-Neurologie: Was ist besonders wichtig?

Ich denke, wir müssen es schaffen, Studierende schon früh für das Fach Neurologie zu gewinnen. Im Curriculum des Medizinstudiums kommen die Neurowissenschaften und die Neurologie erst relativ spät. Wir müssen Berührungsängste abbauen. Gleichzeitig ist die Neurologie eine extrem forschungsstarke Disziplin und viele Studierende und junge Neurologen gehen in die Neurologie, weil sie genau diese Schnittstelle zwischen Klinik und Forschung interessiert. Wir müssen uns dafür einsetzen, auch für Nachwuchsneurologen die Rahmenbedingungen zu schaffen, klinische und wissenschaftliche Tätigkeit zu vereinen.

 

Welche Themen wollen Sie bei den JuNos besonders angehen?

Als Sprecher der Jungen Neurologen möchte ich dazu beitragen, Studierende und junge Kollegen für das Fach Neurologie zu begeistern. Die Welt wird immer vernetzter und damit wird meines Erachtens auch die globale Perspektive in der Neurologie und der internationale Austausch immer wichtiger. Als Sprecher möchte ich mich dafür einsetzen die bereits bestehenden Aktivitäten der Jungen Neurologen in diesem Bereich zu stärken.

Das Interview führte Dr. Arne Hillienhof

 

DGN logo 2018 vert 400

 

*/
Wir nutzen Cookies, um die Zugriffe auf unserer Webseite zu analysieren. Sie können dem jederzeit widersprechen. Weitere Hinweise und die Möglichkeit zum Opt-out finden Sie in der Datenschutzerklärung.